Montag, 3. August 2015

Natürlich süß & Himmlisch lecker

Dinkelwirbel mit Äpfel und Zimt

Dank einer persönlichen Empfehlung von Kristin von blog4more habe ich ein neues Lieblingsbackbuch ♥



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Ich liebe Biobäckereien. Allerdings finde ich, dass sich der gute Geschmack manchmal hinter dem (gesunden) Aussehen versteckt. Zumindest Kuchen sieht oft nicht so ansprechend aus, wie in herkömmlichen Bäckereien.
Deshalb ist für mich Zuhause auch immer die Herausforderung: wie viel Vollkornmehl kann ich benutzen, um meinen Kuchen nicht zu gesund aussehen zu lassen? 
Wie viel Zucker kann ich weg lassen, ohne dass der Kuchen nicht mehr schmeckt? 
Was kann ich überhaupt als Austausch zum bösen, industriell hergestellten Zucker nehmen? 

Mit all diesen Fragen beschäftige ich mich schon lange, eben weil ich so gerne (und phasenweise viel zu viel) Kuchen esse. Kein Rezept ist vor mir sicher - einfach jedes wird von mir verändert (schon alleine, weil ich Dinkelmehl statt Weizenmehl verwende).


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Bei dem neuen Buch ist es nicht mehr zwingend nötig, Rezepte abzuändern, denn es spricht schon so genau meine Sprache:

Natürlich süß & himmlisch lecker!: Desserts und Gebäck ohne Zucker und Weizenmehl 


Wie der Titel bereits verrät, wird hier ohne Weizenmehl und mit alternativen Süßungsmitteln gebacken. Bereits bei der ersten Durchsicht ist mein Herz aufgegangen, denn sämtliche Fotos (von Inge Dittemann selber gestylt und fotografiert) sehen absolut lecker & einladend ein. Und so habe ich mich in den vergangenen Wochen einmal durch das Buch "gearbeitet".


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Aus der Rubrik "Gebäck" gab es Erdnusscookies mit Dinkelmehl und Kokoszucker. Die Arbeit mit dem Stempel hätte ich mir sparen können, denn am Ende sahen sie so aus:


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Die Kokoshügel hätten für mich ein bisschen süßer sein können und durch das verwendete Kokosöl waren sie auch sehr fettig. Hübsch waren sie trotzdem.



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Die Dinkelwirbel mit Äpfeln und Zimt sind so lecker, dass ich sie bereits zweimal gebacken habe. Das Rezept hierzu gibt es weiter unten. 

 

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Aus dem Umgekehrten Pflaumenkuchen ist bei mir ein Rhabarberkuchen geworden, für den ich besser eine größere Springform genommen hätte. Diesen Kuchen fand ich ganz besonders gesund aussehend, doch meine Freundin fand ihn lecker und das soll was heissen, denn sie ist kein Kuchenfan.



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Aus der Rubrik "Eis" gab es Stracciatella mit Kakaonibs - allerdings habe ich hiervon kein Foto gemacht.


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Der Energiebrei (mit Blaubeeren statt Erdbeeren) ist ein Traum für Liebhaber von Bircher Müsli und wird es in Zukunft sicher öfter geben.


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Die Vollkornbrötchen mit Chia-Samen wurden mit Sauerteig und getrockneten Aprikosen gebacken. Das waren die perfekten Biobäcker Brötchen! Unfassbar gesund & lecker! 
 

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Den gebackenen Rhabarber gab es zum Frühstück mit griechischem Joghurt. Eigentlich wird er mit leicht geschlagener Sahne als Rhabarberfool serviert. 

 

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Als nächstes ist der Schokoladenkuchen mit Tiramisu-Creme dran. Und die Crumble-Riegel. Und die kleinen Kokosriegel mit Maulbeeren. Ich bin also noch mitten drin im Back-Fieber .... Und es macht so viel Spaß, diese tollen Rezepte nachzubacken.

Wer sich noch nicht so gut mit Birkenzucker, Chia-Samen oder Mandelmehl  auskennt, für den ist das Kapitel "In meinem Küchenschrank findet man ..." am Anfang des Buches ein interessanter Einstieg.

Wie einfach die Rezepte sind, zeige ich Euch hier:

Rezept für 10 Dinkelwirbel

1 Tütchen Hefe
250 ml fettarme Milch
1 Ei
2 EL roher Honig (ich habe normalen Honig genommen)
2 TL zerstoßener Kardamom (ich habe 1 EL Apfelkuchen-Gewürz genommen)
1 Prise Salz
150 g Vollkorn-Dinkelmehl
275 g feines Dinkelmehl (630)
75 g Butter

Die Hefe in der lauwarmen Milch verrühren. Ei, Honig, Gewürze und Mehl dazu geben und ca. 8 Minuten kneten. Die Butter in kleinen Würfel zufügen. Wieder 5 Minuten kneten. Der Teig sollte feucht & luftig wirken. An einem warmen Ort ca. 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Für die Füllung
50 g weiche Butter
3-4 TL Zimt
3 EL Kokoszucker 
1 Apfel, in kleine Würfel geschnitten

Den Teig in zwei Stücke teilen und jedes Stück auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 25 x 35 cm ausrollen. Die weiche Butter auf die eine Hälfte jedes Rechtecks streichen und mit Zimt, Zucker und Apfelwürfeln bestreuen. Die Vierecke jeweils für sich zusammenfalten. Jedes Viereck in 5 breite Streifen schneiden. Jeden Streifen eindrehen und verknoten. Auf ein Blech mit Backpapier legen und weitere 45 Minuten gehen lassen. Mit Ei bestreichen und bei 220 Grad ca. 10 - 12 Minuten backen.


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Eine echte Empfehlung für alle, die es gerne ein bischen gesünder haben & dabei nicht auf den guten Geschmack verzichten möchten




Köstliche Grüße
Denise






Samstag, 1. August 2015

Wochen(glück)-Rückblick 010815 + Obst-Grieß-Kuchen

Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht?
 
Diese Frage stelle ich jedes Wochenende.

Ich zeige 4 - 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 - 2 Sätze dazu.
Wer Lust hat, kann gerne beim Wochen(glück)-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntag Abend verlinken.
So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.


In dieser Woche hat mich glücklich gemacht:


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die müden Knochen am Abend auf das Fahrrad zu schwingen, 
um mit der Freundin was trinken zu gehen


Ohne Titel


Abendessen mit meiner Schwester


Ohne Titel


Nach dem Essen haben wir uns mit dicken Jacken in den Garten gesetzt und so getan, 
als hätten wir eine laue Sommernacht .... 


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Weil sich die letzten Tage so unglaublich herbstlich angefühlt haben, 
musste ein Sommerkuchen her:


Ohne Titel


Nektarinen-Johannisbeer-Kuchen 
mit Grieß und Joghurt (gefunden bei EatSmarter) 

500 g Joghurt (1,5 %)
4 Eier
80 - 100 g Zucker
2 Tütchen Bourbon-Vanillezucker
miteinander verrühren

100 g flüssige Butter dazu geben

200 g Dinkelmehl
200 g Grieß
1 Tütchen Backpulver
unterheben und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit Obst belegen:
3-4 Nektarinen, in Spalten geschnitten
200 g Johannisbeeren

ca. 30 Minuten bei 180 grad backen
nach dem auskühlen ordentlich mit Puderzucker bestäuben (je nach dem, wie süß die Nektarinen sind ...)


Ohne Titel



In großer Vorfreude, dass die nächsten Tage wieder etwas schöner werden,
wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und schicke 

Viele Grüße
Denise








 

Freitag, 31. Juli 2015

Juli 2015



Oh Du schöner Juli ... Dich habe ich fest in meinem Herzen, 
weil Du uns so traumhaft schöne Tage in England beschert hast ♥



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Vielleicht kannst Du uns den August mit ebenso schönen Tagen zu uns schicken?
Das wäre sehr nett!


Viele Grüße
Denise


p.s. ich bin heute ein bisschen melancholisch, 
heute vor zwei Jahren waren wir nämlich genau hier:


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Wenningstedt / Sylt





Donnerstag, 30. Juli 2015

Donnerstag = OrdnungsTag


Letzte Woche hat mir die liebe Ute einen Kommentar hinterlassen und geschrieben, wie mühselig sie es findet, die aussortierten Dinge einer sinnvollen Weiterverwendung zuzuführen.


"Drei Teile zur Diakonie, fünf Teile in den Recyclinghof, Wollreste in den Kindergarten, 
das Regal zu Nichte Lisa bringen ... Das ist einfach wahnsinnig viel Aufwand. 
Und dann lasse ich es doch wieder. Wie gehst du damit um?"


Auch mir ist dieses Problem bewusst! In unserem Abstellraum sammle ich aussortierte Dinge, die ich weiter geben möchte: in einen Karton kommt Kleidung, die ich zu Zamaro schicke, in einer Kiste warten Bücher darauf, bei Tauschticket angefordert zu werden. Ich freue mich über jedes Teil, das an seinen rechtmäßigen Besitzer zurück gegeben oder über eBay Kleinanzeigen bei mir abgeholt wird. Ich sammle gelesene Zeitschriften und Bücher für Freundinnen und Kleinigkeiten für meine Schwester. 
So gleicht unser Abstellraum manchmal einem türkischen Basar, einem Umschlagplatz für Dinge, die ein zweites Leben verdient haben. Wenn es ganz schlimm wird, packe ich alles in mein Auto und spende es dem Tierheim (bei uns wird 1 x im Monat ein Flohmarkt veranstaltet, der Erlös kommt den Tieren zugute).


Spende, was Du nicht mehr brauchst
Es gibt immer jemanden, der sich darüber freut


Sowieso war es noch nie so einfach, aussortierte Sachen weiter zugeben, wie aktuell. Eine kurze Recherche wird in jeder Stadt eine karitative Einrichtung empfehlen. Gerade jetzt gibt es genug Menschen, die ohne alles nach Deutschland kommen.

Und ja: es ist leider immer mit Aufwand und Arbeit verbunden. Da führt kein Weg dran vorbei!


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Was ich auch mit der Zeit gelernt habe: wir bekommen selten den Wert von Dingen erstattet, den wir gerne hätten oder erwarten. Seit dem ich mich von der Vorstellung getrennt habe, mit (beispielsweise) getragener Kinderkleidung Geld zu verdienen, wechseln die Sachen viel schneller ihren Besitzer. Das macht mich zwar nicht reich - aber sehr viel zufriedener.


Dazu gibt es ein interessantes Kapitel in dem Buch 

52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen

Der Endowment-Effekt (Besitztumseffekt): Klammern Sie sich nicht an die Dinge.

Was wir besitzen, empfinden wir als wertvoller, als was wir nicht besitzen. Anders ausgedrückt: Wenn wir etwas verkaufen, verlangen wir mehr Geld, als wir selbst dafür bereit wären, auszugeben.

Im Immobiliengeschäft kommt der Endowment-Effekt deutlich zum Tragen. Der Verkäufer schätzt den Wert seines Hauses systematisch höher ein als der Markt. Der Hauspreis erscheint dem Hausbesitzer oft unfair, ja, eine Frechheit - weil er eine emotionale Bindung zu seinem Haus hat. Diesen emotionalen Mehrwert soll ein etwaiger Käufer mitbezahlen - was natürlich absurd ist.

Loslassen fällt uns offenbar schwerer als anhäufen. Das erklärt nicht nur, weshalb wir unseren Haushalt mit Ramsch zumüllen, sondern auch, warum Liebhaber von Briefmarken, Uhren oder Kunst so selten tauschen oder verkaufen.



Macht Euch also frei! 
Packt die aussortierten Sachen auf Euer Fahrrad / in Euer Auto und liefert sie ab.
Weg mit den Sachen, die Ihr immer "auf die lange Bank" schiebt ... 
Macht Platz in Eurer Hütte!

Am Ende winkt eine große Belohnung: das wunderbare Gefühl von Leichtigkeit & Freiheit! 




Ordentliche Grüße
Denise





Montag, 27. Juli 2015

LEBE LIEBER GRÜNER


Im letzten Monat ist mir beim Zeitschriftenhändler ein neues Heft aufgefallen:

green LIFESTYLE 

Das neue Magazin für eine nachhaltige, zeitgemäße Lebensführung – mit Freude und Genuss, 
ohne erhobenen Zeigefinger


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Mir gefiel das Heft sofort: die Titelseite, die Haptik und die optische Gestaltung, so dass es gleich in meinen Einkaufswagen gewandert ist. Ich wurde nicht enttäuscht. 


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Das Heft ist picke-packe-voll mit vielen interessanten Dingen, wie zum Beispiel:

  • Eco-Fashion: nachhaltige Mode und Design, ein interessanter Bericht über die Herstellung von Seide (wusstet Ihr, dass 3000 (Raupen-)Puppen getötet werden, um 250 g Seide zu gewinnen?) sowie über saubere Textilproduktion
  • Naturkosmetik, Entspannungsübungen sowie Basenfasten-Kuren (besonders interessant für mich, da ich genau das nach den Sommerferien plane)
  • Urlaub im Kloster und umweltschonendes Reisen
  • Green Home: Energiebewusst & clever Sparen, nachhaltiges Waschen & Putzen, krummes Gemüse & Foodsharing


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Alles sehr ansprechend gestaltet, nett und verständlich geschrieben und mit einfachen, schnell umzusetzenden Ratschlägen ausgestattet, wie 

"Grüne Tipps zur Abfallvermeidung"

  • Beim Einkaufen Einkaufstasche oder -korb mitnehmen, Gemüse nicht verpackt kaufen, möglichst keine Einwegverpackungen wie Aluminiumfolie verwenden
  • Den Einkaufszettel am Bedarf ausrichten, um den Verderb von Lebensmitteln möglichst zu verhindern
    Werbebroschüren im Briefkasten ablehnen: Unerwünschte Werbesendungen können durch den Eintrag in die sogenannte Robinsonliste verringert werden. Online eintragen kann man sich auf www.ichhabediewahl.de
  • Selbst kochen und backen statt Fertiggerichte zu kaufen
  • Mehrwegflaschen für Getränke benutzen; bei Reisen oder Ausflügen Brotdosen und wiederbefüllbare Flaschen mitnehmen
  • Gebrauchte Gegenstände kaufen, verkaufen oder weiterverschenken, Gegenstände verleihen
  • Gebrauchte Kartons verwenden
  • Geräte reparieren zu lassen ist nicht selten billiger als der Neukauf. Schon beim Kauf sollte man auf die Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit des Gerätes achten.

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142 Seiten voll mit wissenswerten Informationen. Vieles, was mir neu war oder worüber ich mir noch nie Gedanken gemacht habe, aber auch einiges, was ich bereits wusste - Sachen, an die man nicht oft genug erinnert werden kann!


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Dieses Heft sollte eine Pflichtlektüre für uns alle sein, um achtsamer mit uns und unserer Umwelt umzugehen. Die nächste Ausgabe werde ich mir auf jeden Fall wieder holen!



Grüne Grüße
Denise

 






Samstag, 25. Juli 2015

Wochen(glück)-Rückblick 250715

Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht?
 
Diese Frage stelle ich jedes Wochenende.

Ich zeige 4 - 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 - 2 Sätze dazu.
Wer Lust hat, kann gerne beim Wochen(glück)-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntag Abend verlinken.
So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.

In dieser Woche hat ich glücklich gemacht:

40 Kinderfreie Stunden. Toll, diese Ruhe im Haus!


Ohne Titel



Glücklich war ich aber auch, als ich sie alle wieder in meine Arme schließen konnte und sie mir von ihrem tollen Wochenende bei Oma & Opa berichtet haben. 


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Eine frische Dosis Müsli (nach DIESEM Rezept)


Ohne Titel


Hamburg am Montag. Für eine geheime Sache. Ich muss damit rechnen, dass sich alles noch zerschlägt. Aber wenn nicht, Kinders! Dann gibt es hier ordentlich was zu feiern!


Ohne Titel


Den Tag in Hamburg habe ich bei einer Pizza und einem Glas Wein ausklingen lassen und durfte dann in diesem wunderbaren Appartement übernachten (leider nicht zu vermieten, sondern nur an "interne" Gäste zu vergeben).


Ohne Titel


Dienstag Abend habe ich das Abendessen dann wieder im Kreise meiner Liebsten eingenommen.


Ohne Titel


Mittwoch war ich einer von vielen Helfern, als Freunde von uns aus ihrem Haus ausziehen mussten. Dort wütet in den nächsten Tagen das Team von "Zuhause im Glück" und wir sind alle mächtig gespannt, wie es nächste Woche dort aussehen wird. Diese Familie hat es wahrlich verdient, wieder glücklich zu wohnen ♥




Habt ein schönes Wochenende
Denise